Günstig Lebensmittel einkaufen

Der wöchentliche Einkaufgünstig Lebensmittel einkaufen

Will man günstig Lebensmittel einkaufen, hat jeder Haushalt ein festes Budget eingeplant, mit dem die wöchentlichen Einkäufe getätigt werden. Im Folgenden werden dir Optionen zur Optimierung dieser Kosten vorgestellt, mit denen ich eine erheblichen Teil meiner Ausgaben clever sparen kann.

Zuerst müssen wir uns auf Methoden einigen. Werden diese von dir nämlich nicht eingehalten, ist es vorprogrammiert, dass du keine Fortschritte machst. Hierzu gehören Disziplin und Durchhaltevermögen, welche Grundvoraussetzung sind. Versuche dich also immer auf dein Ziel zu konzentrieren, deine Ausgaben zu senken, egal welche Kaufentscheidung vor dir liegt.

Methode 1 – Einkaufsliste

Die offensichtlichste und bekannteste Option, den Einkauf zu planen ist die Einkaufsliste. Viele wissen aber nicht, dass zu einer Einkaufsliste mehr gehört, als nur die Produkte aufzuschreiben, die im Laufe der vergangenen Woche leer geworden sind. Es geht also bei einer solchen Liste nicht darum, die fehlenden Produkte zu vermerken, sondern die Woche zu planen und bares Geld clever sparen zu können. Schreibe dir folglich zunächst auf, welche Gerichte du wann kochen willst. Beachte hierbei, dass du es vermeidest zu viel Fertiggerichte einzubeziehen und koche lieber selbst; das rechnet sich letztlich immer günstiger.

Danach schreibst du die Zutaten auf, die du für die Zubereitung benötigst. Liste aber auch hier nur auf, was du nicht mehr zu Hause hast, sodass deine gelagerten und übriggebliebenen Lebensmittel verbraucht werden.

Im letzten Schritt fügst du noch all die Waren hinzu, die du für deinen Haushalt noch benötigst, also Duschgel, Waschpulver oder ähnliche Dinge. Fertig ist deine Einkaufsliste.

Ein Tipp noch: Sei nicht zu geizig bei der Planung! Weisst du zum Beispiel, dass dein Sohn doppelt so viel isst, wie du, plane dies ein. Damit vermeidest du, dass falls ihn die Nudeln zum Mittag nicht sättigen, er sich den Mozzarella zurecht macht, der für das Abendbrot gedacht war. Das würde bedeuten, dass du wieder nicht günstig Lebensmittel einkauen kannst.

Methode 2 – günstig Lebensmittel einkaufen mit Angeboten

Jede Filiale von Lebensmittelgroßhändlern oder Discountern stellt meist wöchentlich Prospekte bereit, die als Lockmittel für die Kunden dienen soll. Ziel dieser Werbemittel ist es, den Kunden, also dich, mit einem vergünstigten Angebot in den Laden zu bekommen, wo du dann neben dem Angebot noch ca. 5- 10 Artikel mitnimmst, mit denen der vermeindliche Verlust aus dem Prospekt wieder eingefahren wird.

Um hier das Prinzip des „Clever Sparen“ anzuwenden solltest du verstehen, dass dich die Discounter nicht für die Tatsache belohnen wollen, dass du Geld verdienst, sondern dich mit Ködern wie in einem Dschungel in die Falle locken wollen. Der Trick hierbei ist nicht, in 10 verschiedene Geschäfte zu fahren und überall nur die Dinge mitzunehmen, die du gerade benötigst, sondern anhand der Einkaufsliste die für dich passenden Geschäfte zu finden. Also Faustregel kann man hier 5 Artikel nehmen: Gibt es ein Prospekt, in dem 5 Artikel bedeutend heruntergesetzt sind, fahre in das Geschäft für den Wocheneinkauf. Ein ständiger Wechsel für ein paar einzelne Artikel kostet zu viel Sprit und Zeit. Desweiteren betrachte den Einkauf immer als Monatseinkauf ! Dieser Punkt ist ganz einfach: Was hat mehr Sinn? Drei Wochen im Monat die Tassimo Pads für 4,99 € einzukaufen und einmal heruntergesetzt für 3,79 € oder gleich 4 Packungen zum Preis von 3,79 € zu kaufen. Der Unterschied beläuft sich hier auf 3,60 € oder 19%. Auch bei Getränkekäufen kann diese „Clever Sparen“ – Methode hervorragend angewandt werden.

Nebeneffekt von diesem Tipp ist auch, dass du beispielsweise die Angebote aus Geschäft 1, in diesem Fall Kaffee und Getränke, nutzen und dann nächste Woche die Angebote des Geschäfts 2 in Anspruch nehmen kannst. So kannst du dauerhaft günstig Lebensmittel einkaufen.

Methode 3 – Der Spontankauf

Kommen wir zum Teil mit der Disziplin. Die Tatsache, dass wir Spontankäufe tätigen, ist Hauptursache dafür, dass einerseits Discounter und Lebensmittelgroßhändler Umsatz schreiben, und andererseits noch viel wichtiger unsere Einkaufsliste nicht wirkt. Der Schüssel sind meiner Erfahrung nach 2 Dinge:

Erstens darfst du niemals mit Hunger in ein solches Geschäft gehen. Schätzungen zufolge werden ungefähr 80 % der irrational eingekauften Waren aufgrund vom Verlangen im Moment des Einkaufs nach dem Produkt getätigt. Vermeide es also mit Hunger einzukaufen und verstärke das Ziel, günstig Lebensmittel einkaufen zu wollen!

Zweitens solltest du, bevor du zur Kasse gehst, nocheinmal deinen Einkaufswagen mit der Liste abgleichen. Eine Kontrolle ist immer besser als das Vertrauen zu dir und deiner clever sparen Einstellung. Haben dir deine Kinder zusätzlich etwas Süßes hineingelegt? Dachtest du, es wäre klug lieber 2 Flaschen Wein zu kaufen, falls der erste bereits heute Abend getrunken wird? Nein! Stelle diese Ware wieder zurück und diszipliniere dich, denn machst du einmal eine Ausnahme, machst du diese immer; ich spreche hier aus eigener Erfahrung! Letztlich vermeidest du mit diesen Methoden auch, dass Lebensmittel verderben und du somit zusätzlich clever sparen wirst.

Nachdem die Methoden geklärt sind und du dich zum Sparen motiviert hast, beginnen wir doch mit den eigentlichen Tipps:

Tipp 1: Lebensmittel – Lieferdienst

Dies ist ein weniger ein Tipp um Geld, sondern eher um Zeit zu sparen. Oftmals wissen nur wenige Menschen um die Vorteile von Lieferdiensten, die die Großhändler auf ihren Websites anbieten. Dabei werden teilweise sogar die Kosten für die Lieferung für die jeweilige Zeit angegeben, sodass man flexibel planen kann. Besonders positiv ist mir in diesem Zusammenhang die Website „mytime.de“ aufgefallen, bei der man einerseits die Preise direkt vergleichen kann und andererseits ab einem Warenwert von 100 € keine Versandkosten bezahlen muss. Es lohnt sich, hier einmal reinzuschauen. Besonders für Großeinkäufe eignet sich der Service gut und hilft, günstig Lebensmittel einkaufen zu können. Sieh es dir aber selbst an:

Tipp 2: Kaffee

Die Kaffeeindustrie versucht uns mit jeglichen Marketingtricks weiß zu machen, dass wir ihren besser positionierten Kaffee konsumieren müssen. Mit teueren Werbespots und glanzvollen Einzelhandlesgeschäften nur für Kaffeemaschinen wird uns ein Bild von Luxus und Eleganz vermittelt. Mal ganz nüchtern betrachtet ist Kaffee ein Produkt, bei dem die Erzeuger  durch Ausbeutung klein gehalten werden und gleichzeitig Milliardengewinne durch den Verkauf der Bohnen erwirtschaftet werden. Sicherlich gibt es hier Ausnahmen, verstanden habe ich allerdings nie, wieso man für eine Kaffeemaschine und Markenkaffee so viel Geld ausgibt, wenn dadurch das Elend für die Bauern weiter gesteigert wird. Abgesehen davon interessiert es die Öffentlichkeit auch nicht, welchen Kaffee man morgens zu sich nimmt. Anstatt also entweder den Erzeugern oder seinem eigenen Geldbeutel weiterzuhelfen, verschwenden wir Unmengen an Einkommen für Megakonzerne. Ich möchte hier ausdrücklich niemanden anprangern, will aber ein Bild von der Lage vermitteln und das Fehlverhalten in Sachen clever sparen aufzeigen.

Verzichte auf exklusive Kaffeemaschinen und teuren Kaffee und kaufe Pulver oder Bohnen anstatt überteuerte Pads

Günstig Lebensmittel einkaufen - Kaffee

Tipp 3: Fitnesswahn

Grundsätzlich lege ich es jedem ans Herz, etwas für sein Äußeres und Inneres zu tun, indem man Sport betreibt. Welche Art von Sport dies ist, kann jeder für sich selbst festlegen. Wichtig für deinen Geldbeutel ist dabei Folgendes: Hast du ersteinmal deine Ernährung mit dem Sportplan umgestellt, verzichtest du in der Regel auf schädliche Produkte wie Cola und Chips. Früher haben diese Einkäufe mindestens 20% ausgemacht. Bis ich anfing, an mir und meinem Körper zu arbeiten und dadurch nebenbei günstig Lebensmittel einkaufen konnte.

günstig Lebensmittel einkaufen - Hanteln und Sonstiges erhöhen unnötig deine Kosten

Damit will ich nicht sagen, dass es schlimm ist, Süßigkeiten zu konsumieren; wenn dir etwas schmeckt sollst du nicht gänzlich darauf verzichten. Hast du aber einen vernünftigen Ernährungsplan entworfen, erlaubt dir dieser ohnehin einmal pro Woche einen sogenannten „Cheatday“, an dem du auch einmal mit Zucker oder Ähnlichem sündigen darfst.

Bedeutet also anstatt 3 Packungen Chips, einer Packung Schokoriegel, einem Sixpack Cola und ein paar Kekse für insgesamt 12 € kaufst du eben nur eine Flasche Cola und eine Packung Chips im Wert von 2 €. Schon sind 10 € wieder drin.

Auch hier solltest du aber eines beachten: Die Fitnessindustrie bietet sehr viele Nahrungsergänzungsmittel an, die zum Teil sehr hochpreisig vertrieben werden. Ob diese Mittel sinnvoll sind oder nicht will ich gar nicht beurteilen. Was ich aber in Frage stelle ist die Wirkung im Vergleich zum Preis, welche oftmals nicht im guten Bereich liegt und hohe Lebensmittelkosten zur Folge haben. Lass dir nichts aufschwätzen! Brauchst du diese Mittel wirklich, um abzunehmen oder dich besser zu fühlen? Ich denke, dass der Sport allein schon Wunder bewirken kann und derart überteuerte Produkte nur Ausmaß unseres Konsums sind. Günstig Lebensmittel einkaufen geht anders!

Tipp 4: Clever sparen mit dem eigenen Beet

Einen sehr deutlichen finanziellen Vorteil, günstig Lebensmittel einkaufen zu müssen, kannst du dir mit dem Anlegen eines eigenen Beets an Kräutern und Ähnlichem verschaffen. Kaufe dir ein paar Blumentöpfe oder verwende alte von dir daheim und setze beispielsweise Schnittlauch, Kresse, Petersilie, Thymian, Basilikum oder Rosmarin ein, sodass du nach und nach immer wieder deine eigenen, frischen Kräuter zum Kochen verwenden kannst. Wichtig hierbei ist natürlich, dass du dich auch um deine Pflanzen kümmerst, sie also regelmäßig gießt. Dieser Tipp eignet sich zudem auch ohne einen Garten zu besitzen, da all diese Kräuter auch drinnen am Fenster gedeihen und wachsen können.

Hast du einen Garten zur Verfügung, kannst du je nach Größe und Interesse auch weiteres Obst und Gemüse anpflanzen. Hierzu eignen sich Beeren, Zwiebeln und Kürbisse hervorragend. Bedenke aber, dass mit der Größe eines Beets auch mit mehr Arbeit verbunden ist.

Mit einem Beet günstig Lebensmittel einkaufen