large-home-389271_960_720

Vermögensaufbau

Beim Vermögensaufbau clever sparen

Eine allgemeine Tatsache beim Vermögensaufbau lautet, dass die Teilbereiche Miete, Versicherungen und Finanzen und Vermögensverwaltung nicht viel Spielraum für Verbesserungen lassen. Wichtig ist hierfür, dass allgemeine Tatsachen oftmals nur für allgemeine Menschen gelten, die sich weder mit der Materie, noch mit Alternativen beschäftigen wollen. Allein die Tatsache, dass du auf dieser Seite gelandet bist, zeigt mir aber, dass du dich mit „Allgemein“ nicht zufrieden gibst.

Der Vermögensaufbau mitsamt seinen Vorzügen

Dieser Bereich, mit dem sich dieser Artikel befasst selbstverständlich derjenige, bei dem die größten Belastungen für dein Konto entstehen und du entsprechend clever sparen musst. Umso wichtiger sollte es für dich daher sein, diesen genauer unter die Lupe zu nehmen, denn schaffst du es, hier zu glänzen und nimmst die Tipps an, die ich dir gleich präsentiere, hast du die halbe Miete schon gezahlt.

Ich möchte dir anhand von statistischen Werten von Bundesamt einfachheitshalber ein Beispiel aufzeigen, sodass du verstehst, was ich mit den Ratschlägen meine:

 

Einkommen Deutschland Vermögensaufbau

 

Laut statistischem Bundesamt hat der durchschnittliche Haushalt in Deutschland im Jahr 2014 monatlich 3147 € netto zu Verfügung.

 

Vermögensaufbau: Miete

Zunächst betrachten wir die Miete:

Setze dir ein Maximum für den prozentualen Anteil deines Nettoeinkommens! Ich empfehle hier nicht über 30 % für die Warmmiete zu gehen, besser sind 25%. Sicherlich kann man das nicht für alle deutschen Regionen verallgemeinern, zum Beispiel in München oder Stuttgart muss man hier viel tolleranter sein. Dennoch sehe ich viele Menschen in meiner Umgebung, die in diesem Punkt deutlich über ihre Verhältnisse leben. Hier sollte aber auch deutlich zwischen Alleinlebenden und Paaren unterschieden werden.

In unserem Beispiel wären 25% genau 786,75€. Nochmal: Es ist jedem klar, dass oftmals keine 3147 € vorhanden sind. Das bedarf auch keiner Scham, nur sollte man dann auch seine Lebensverhältnisse anpassen; genau das ist ja das Ziel dieser Website. Vergleiche zusätzlich Strom und Wasserpreise von Zeit zu Zeit – du wirst dich über die Ergebnisse wundern!



 

Vermögensaufbau: Versicherungen

Der wohl am meissten unterschätzte Punkt beim clever Sparen mit Finanzen sind die Versicherungen. Vielen ist gar nicht bewusst, welch existenzbedrohliche Folgen ein zu geringes Wissen und ein noch ignorranteres Umgehen mit dem Thema verursachen kann.

Ich gebe hier ausdrücklich keine „Expertentipps“ oder versuche, hier Versicherungen schmackhaft zu machen, wie viele Finanzdienstleister auf dem Markt. Aber ich will zum gewissen Teil aufklären, damit nicht die ganzen Ersparnisse umsonst gewesen sind.

Welche Versicherungen sind also notwendig:

  1. Privathaftpflicht: Wie man schon am Namen erkennen kann, ist diese Versicherung Pflicht für jeden deutschen Staatsbürger; Kinder sind bis zum Ende ihrer Ausbildung bei den Eltern mitversichert. Kosten: ca. 20 €/Monat
  2. Berufsunfähigkeitsversicherung: Nichts ist gefährlicher, als seinen Lebensunterhalt durch einen verschleißenden Körper zu verlieren. Ist der nämlich für Arbeit nicht mehr zu gebrauchen, kann das weitreichende Folgen bis in die Armut haben. In manchen Ausnahmefällen ist alternativ eine Erwerbsunfähigkeit zu betrachten. Kosten: 60-80€/Monat
  3. Unfallversicherung: Diese ist ebenfalls ratsam, da von die Gefahr eines Unfalls niemals ausgeschlossen werden kann. Kosten: ca. 15 €/Monat
  4. KFZ – Haftpflichtversicherung: Ebenfalls für alle Fahrzeughalter vorgeschrieben; Erweiterungen wie Teil- oder Vollkasko machen nur bei Neu- und Hochwertwagen Sinn ( Zum Thema hochpreisige Fahrzeuge sieh dir die Seite „Auto und Verkehr“ an) Kosten: variiert stark, kann aber einfach im Internet auf den direkten Websites der Versicherer oder über Vergleichsportale eingesehen werden.
  5. Hauratversicherung: Sichert den Wert der Gegenstände in der Wohnung bei höheren Summen ab für Brandfälle,etc. Kosten: ca. 5 €/ Monat
  6. Rechtsschutzversicherung: In der Regel nicht notwendig, kann aber im Einzelfall große Unterschiede machen, wenn wirklich einmal eine Rechtsstreitigkeit ansteht. Hier überwiegt das Preis- /Leistungsverhältnis das Risiko und ist deshalb zu empfehlen. Kosten: ca. 10 €/Monat

Alle genannten Preise sind ohne Gewähr und teilweise mit eigenen Daten errechnet und sollen hier nur zu Verdeutlichung dienen.

Mit der Annahme von 70€ für die KFZ – Haftpflichtversicherung ergibt sich zusammengerechnet eine Summe von knapp 180 €. Dies entspricht einem Wert von 6% des Nettoeinkommens. Die angesprochene Leistung sollten 6% des Einkommens wert sein, es sollten aber  10% nicht übersteigen. Damit hast du wieder clever sparen können.

Für einen detailierten Vergleich rate ich, sich mit dem Versicherungsmakler deines Vertauens zusammenzusetzen und deine aktuelle Lage zu überdenken. Mach nicht den Fehler, jedem, aber auch niemandem zu vertrauen! So kann der Versicherungsvertreter oder der Finanzmakler ein gutes Angebot für dich haben. Hole dir die Angebote ein und vergleiche! Auch das Internet mit Seiten wie Check24 kann eine gute Methode sein, den passenden Tarif zu finden und somit wichtige Fixkosten beim Vermögensaufbau zu senken.

 

Vermögensaufbau: Vermögensverwaltung

Die dritte Hauptsäule ist die Vermögensverwaltung. Es sollte ja mitlerweile jedem geläufig sein, aber für die, die noch keine Ahnung von diesem Thema haben ein paar Informationen vorab:

Jeder Mensch geht irgendwann in Rente. Der Großteil der Bevölkerung verlässt sich dabei, besonders im Bezug auf wichtige Fixkosten, auf den Staat, da mit den Sozialabgaben von unserem Bruttoeinkommen ja auch Abgaben zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet werden. In Deutschland herrscht seit Jahren ein sogenannter negativer demographischer Wandel, was bedeutet, dass weniger Kinder geboren werden, als alte Menschen versterben. Dies hat zur Folge, dass die Bevölkerung insgesamt altert. Das Rentensystem ist in einem Generationenvertrag eingebettet: Die heutige Arbeiterbevölkerung zahlt die Rente der heutigen Rentner, dafür zahlen dann die heutigen Kindern ihren Eltern die Rente, wenn sie alt genug zum Arbeiten sind. Durch die Verschiebung des Verhältnisses von alt zu jung wird aber erreicht, dass immer weniger junge immer mehr alte Menschen finanzieren müssen.

Was heißt das jetzt für dich: Wenn du jünger als 30 bist bekommst du ein Massives Problem! Du bezahlst den jetzigen Rentnern die Rentenansprüche, bekommst aber voraussichtlich später nicht viel zurück.

 

Jetzt hast du zwei Optionen:

  • Erstens: Du ärgerst dich über das Leben, den Staat und die Welt und beschwerst dich, bis der Tag deiner Rente gekommen ist. Dann hast du vermutlich ein Einkommen auf Sozialhilfeniveau.
  • Oder Zweitens: Du fängst Heute an, etwas dagegen zu unternehmen, sparst wichtige Fixkosten und verlässt dich nicht mehr auf kaputte und unzeitgemäße Systeme. Du schaffst dir deine eigenen Systeme.

Ich kann nur hoffen, du entscheidest dich, etwas zu verändern!

Wähst du also den zweiten Weg gibt es verschiedene Punkte, die du beachten solltest:

  • Setze dir ein Maß von mindestens 10%, die du nur für Investitionen bereitstellst! In unserem Fall sind das 315€/ Monat.
  • Streue deine Investitionen: Lege nicht dein ganzes Geld in eine Hand sondern verteile es auf viele verschiedene Bereiche
  • Suche dir Hilfe: Die wenigsten von uns kennen die Geheimnisse beim Vermögensaufbau. Auch wenn die Thematik oft nicht schwer zu verstehen ist, ein Profi im Aktiengeschäft wirst du nicht mit Youtube Video- Kursen. Wende dich an Anlageberater, vergleiche Angebote und verstehe, was du da tust! Glaube bitte nicht jedem Guru, der dir Millionen verspricht, sondern konzentriere dich zunächst auf deinen Vermögensaufbau.
  • Informiere dich: Eine sehr gute Methode, Investitionen zu tätigen, sind Immobilien. Sei nicht von der Finanzkrise oder ähnlichem abgeschreckt, sondern lerne von den Menschen, die sich bestens in dem Bereich auskennen. Bei Immobilieninvestments beispielsweise ist der Onlinekurs von Alex Fischer wertvoll. Auch andere Onlinekurs können dir weiterhelfen, wenn es ums Verstehen von alten oder neuen Formen der Anlage geht.
  • Clever sparen ohne „schnelles Geld“ – Masche: So ziemlich jeder Banner im Internet, der mit schnellem Geld in Verbindung steht, ist Abzocke! Sei dir bewusst, dass die Firmen dahinter von der Dummheit der Menschen leben. Auch Werbetexte wie: „Nur noch für kurze Zeit verfügbar!“ sind oft nur Verkaufsmaschen, um deine Leichtgläubigkeit auszunutzen.
  • Denke nach: In aller Munde sind momentan Onlinewährungen. Durch Schlagzeilen über das Bargeldverbot wird der Trend sogar noch verstärkt. Ich will nicht sagen, dass Investitionen hier nicht sinnvoll sind, nur stelle dir immer kristische Fragen: Wieso will die Regierung das Bargeld überhaupt abschaffen? Um die Geldflüsse besser zu kontrollieren! Durch eine Onlinewährung sind Geldflüsse aber kaum zu kontrollieren und sind folglich auch im Fokus der Regierung. Es braucht nur ein Gesetz und im schlimmsten Fall ist ein jahrelanges Investment plötzlich nichts mehr wert… Du siehst wie komplex man denken muss, wenn es um diesen Trendbereich geht.

 

Zum Schluss noch ein paar Ratschläge:

Lerne den Unterschied zwischen Sparen und Investieren! Bei dem heutigen Zinsniveau ist es fahrlässig, sein Geld auf der Bank liegen zu lassen. Finde eine Anlage, die mindestens 3% Rendite erwirtschaftet, nur so kannst du die Inflation, also die Geldentwertung ausgleichen und Vermögensaufbau betreiben. Genaueres hierzu findest du im oben erwähnten Masterkurs von Alex Fischer.

Zahle niemals Gebühren für ein Bankkonto! Auf dem Markt stehen dir viele kostenlose Konten zur Verfügung, einige beinhalten aber jährliche Kontoführungsgebühren. Diese unnötigen Ausgaben gilt es zu vermeiden.

Verstricke dich niemals in Konsumschulden! Der Nummer 1 Fehler in Sachen wichtige Fixkosten sind Konsumschulden, die du dir machst, wenn du Kredite für Küchen, Autos oder weitere Ausstattungen aufnimmst.  Gib immer nur so viel Geld aus, wie du auch auf der hohen Kante hast und investiere in deinen Vermögensaufbau.

Spare prozentual. Ich gebe dir hier Beispielwerte, mit denen du Richtlinien und somit ein ungefähres Niveau erhälst. Denke aber daran, die tatächlichen Werte prozentual festzulegen und passe sie somit auch Gehaltserhöhungen immer an!

Achte auf deine Kreditkarte. Die Masche hinter der Kreditkarte besteht darin, darauf zu hoffen, dass du deine Schulden nicht frühg genug begleichst und dir somit höhere Schuldzinsen entstehen. Fällst darauf hinein, kannst du sichlich nicht clever sparen. Betrachte die Kreditkarte immer wie eine EC- Karte, die du wieder auffüllen musst, wenn du mit ihr bezahlen willst. So kommst du niemals in die Schuldenfalle und kannst attraktive Vorteile für dich nutzen!